
Gelsenkirchen, 05. Oktober 2011. Sprachbarrieren überwinden – dabei hilft die Homepage www.mein-kind-hexal.de. Sie bietet seit gestern in türkischer Sprache Informationen rund um das Thema Kindergesundheit.
Die kleine Seyda hat fürchterliche Bauchschmerzen und geht mit ihrer Mutter zum Arzt. Beide sprechen nur wenig deutsch und wissen gar nicht, wie sie Dr. Schönacker klar machen können, was Seyda hat….
Eine Situation, wie sie tagtäglich überall in Deutschland vorkommt…
Mit einem kleinen Theaterstück machen sieben Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Berger Feld auf ihre Situation aufmerksam. Ihre Eltern sind oft nicht so gut informiert über Gesundheitsthemen wie deutschsprachige Eltern, was gravierende Folgen für ihre Kinder haben kann.
Das will die Hexal AG ändern. Sie hat die komplette Homepage www.mein-kind-hexal.de ins Türkische übersetzt – ein wichtiger Schritt zu mehr Gesundheitsinformation.
Offiziell freigeschaltet wurde sie gestern im Kinder- und Jugendzentrum Lalok Libre in Gelsenkirchen-Schalke.
Die Seite bietet praktische Tipps zum Thema Kindergesundheit. Das Portal beantwortet Fragen zu Vorsorge, Impfungen, Notfällen und Krankheiten im Kindesalter, gibt wissenswerte Informationen zur Arzneimitteltherapie und zu den Besonderheiten des kindlichen Organismus. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – auch und besonders dann nicht, wenn es um ihre Gesundheit geht. „Ein Kind zu haben, bedeutet auch, sich mit Krankheiten, deren Vorbeugung und Behandlung auseinandersetzen zu müssen“, erklärt Hermann Hofmann, Leiter Unternehmenskommunikation der Hexal AG. „Die Homepage soll helfen, Unsicherheiten auf diesem Gebiet zu beseitigen.“
Mangelnde Sprachkenntnisse als Hindernis für Vorsorge
Bislang bot diese Webseite nur deutschsprachigen Eltern Hilfestellung. Unkenntnis der deutschen Sprache stellt jedoch für türkischstämmige Eltern häufig ein Hindernis dar, wenn sie sich über die Gesundheit ihrer Kinder informieren wollen oder den Kinderarzt besuchen müssen. „Mangelnde Kommunikationsfähigkeit und Sprachkenntnisse stellen für Menschen mit Migrationshintergrund häufig ein Zugangshindernis zur Gesundheitsversorgung dar“, erklärt Privatdozent Dr. med. Rainer G. Siefen von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Bochum. „Informationen in ihrer Muttersprache können dazu beitragen, erste Sprachbarrieren zu überwinden und bieten eine wichtige Hilfestellung, um Kindern die notwenige Versorgung zuteil werden zu lassen.“
Diese und weitere Medieninformationen finden Sie unter
www.mein-kind.hexal.de